Tharas Gnadenhof


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Alle Jahre wieder kommt die Böllerei
29.12.2015 00:37

Silvester blicken viele Tierhalter auch dieses Jahr wieder mit gemischten Gefühlen entgegen. So schön wie die Feuerwerke auch sind, gibt es doch massenhaft Tiere, die ängstlich bis panisch reagieren.

Was also tun, wenn die Katze nicht mehr vom Schrank kommt und der Hund winselnd unter dem Tisch liegt und die Kaninchen panisch die Wände hochgehen?

Wichtig: Man darf trösten.

Tieren wie Hunden und Katzen bringt es durchaus etwas, wenn sie einfach Körperkontakt zu ihrem Menschen suchen dürfen und können. Kein Zwangskuscheln, aber eine Hand, die ruhig auf dem Rücken des Tieres liegt kann da schon manchmal Wunder wirken.

 

Generell gilt für jede Tierart, dass man schallgeschützte Rückzugsmöglichkeiten schaffen sollte. Eine dicke Decke über die Hundebox oder das Kleintiergehege, einen mit Styropor ausgekleideten Karton für die Katzen und die Möglichkeit für Hunde und Katzen das Badezimmer zu betreten. In der Dusche oder Badewanne  bricht sich der Schall anders und viele Tiere suchen von sich aus Bäder auf.

Wer bereits weiß, dass sein Tier hochgradig panisch reagiert kann sich bei seinem Tierarzt über medikamentöse Unterstützung beraten lassen. Ob und wie homöopathische Mittel, Bachblüten o.ä. beim eigenen Tier helfen können testet man im Optimalfall bereits vor dem Ernstfall.

 

Außengehege sollten gegen herabfallende Raketen gesichert werden und die Tiere zur Sicherheit auf die jeweilige Schutzhütte beschränkt werden. Auch wenn die Kaninchen beispielsweise keine Angst vor dem Krach haben, sollten sie nicht in Kontakt mit Böllerresten o.ä. kommen.

 

Bei Pferden ist es durchaus charakterabhängig, ob von der Koppel aus das Spektakel bestaunt und der Stress weggelaufen werden kann oder ob das Pferd sich in einer Box sicherer fühlt. Grundsätzlich sollte man auch bei Pferden nach der Böllerei kurz schauen, ob Raketenreste auf der Koppel oder dem Paddock herumliegen und ob bei den Pferden alles in Ordnung ist.

Wer sich, seinen Tieren und den in der Umgebung lebenden Wildtieren einen Gefallen tun will verzichtet einfach auf die große Knallerei.

Unseren Haustieren kann außer Angst nicht viel passieren- Wildtiere erleiden durch den Stress und kopflose Dauerflucht durchaus Schäden, die sie nicht wieder ausgleichen können, weil sie einfach viel zu viel Energie verschwenden.

 

Artikel von Lisa Prinz

Frohe Weihnachten 2015
Neuankömmlinge!

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